Die Echoortung der Fledermäuse fasziniert mich. Durch die Verwendung von meinem Stereodetektor bin ich in die Fledermauswelt eingestiegen. Die gleichzeitige Beobachtung mit der Infrarotkamera erklärt die Flugwege der Fledermäuse. Und als es möglich wurde mit dem Batlogger mit 4 Mikrofonen absolut gleichzeitig aufzunehmen, da habe ich angefangen alles zusammen aufzustellen und zu experimentieren.

 

Langzeit Zählung und Beobachtung - Dauererfassung mit Detektor

Zwergfledermauskolonie

Im Jahr 2009 habe ich angefangen die Zwergfledermauskolonie in Lappach zu zählen. Meine Neugier über diese Zwergfledermäuse ist bis heute noch vorhanden, denn jedes Jahr gibt es weitere Erkenntnisse über das Verhalten der Kolonie. Seit 2017 wird die Kolonie durch den stationären Detektor noch intensiver beobachtet. So ist es gelungen die Wochenstubentiere der Zwergfledermauskolonie nach dem ersten Umzug ins nächste Quartier (WSB) zu finden und weiterhin zu beobachten. Ich konnte feststellen, dass die Wochentiere der Zwergfledermäuse seit Beginn der Aufzeichnungen sich immer im selben Quartier (WSA) sammeln. Nach dem Umzug ins Quartier B hat sich die Anzahl nur kurzfristig geringfügig erhöht und nur wenige Tage darauf stark verringert. Hier beginnt dann die Frage, wann die Jungtiere geboren werden. Das ist noch nicht klar. 

Die 10 Jahre in der ich die Zwergfledermauskolonie beobachtet und gezählt habe geben wertvolle Information über die Zwergfledermaus und ihr Verhalten bezüglich eines Quartierwechsel, ansteigende Bestandszahlen und ein verspäteter Ausflug nach dem Wechsel ins "Geburtsquartier?" dem Wochenstubenquartier B. Den vollständigen Bericht können sie hier herunterladen:

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Bericht vom 28.2.2020  10-Jahre_Zwergfledermauskolonie-2020.pdf

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Im Frühjahr und Herbst  konnten neben den vielen Zwergfledermäusen auch ziehende Arten mit aufgenommen werden, unter anderem auch Abendsegler und Rauhhautfledermäuse. 

 

 

Rufanalyse und Rufvariation der Langohren - Ausflugsbeobachtungen mit Infrarotfilmkamera

Langohren und ihre Rufe 

Derzeit untersuche ich die Rufe der Grauen und Braunen Langohren. Ich bin der Meinung, dass das Langohr in Baumstrukturen frequenzmoduliert rufen kann, so dass sie mit der Bartfledermaus verwechselt werden könnte. Um diese Rufe des Langohrs sicher dem Langohr zuzuweisen arbeite ich mit dem Batlogger WE-X4, eben mit 4 Mikrofonen, einer Infrarotkamera und zwei Fotokameras. Nur anhand des Fotos ist es möglich die Fledermausart eindeutig zu bestimmen. Die Filmkamera zeichnet den Flugweg der Fledermaus auf mit all den Geschehnissen am Abend auf, aus dem ich dann eine Tabelle erstelle, die alle Geräte, Rufaufnahmen und Beobachtungen in eine Zeitlinie bringt. Damit lässt sich dann der Flugweg im Filmausschnitt und die Detektoraufnahme (n) dem Foto zuweisen. Weil das einzelne Langohrfoto der Zweitkamera nicht 100% sicher in der Zeitreihe positioniert werden konnte, ist der Beweis noch nicht vorhanden.

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Bericht vom Herbst 2019 kann per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kostenlos angefordert werden.

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4 Mikrofonrichtungen - 4 Mikrofone am selben Ort - Rufanalyse

Experimente

Der Batlogger WE-X4 wurde so aufgestellt, dass die vier Mikrofone nahe beieinander sind, jedoch in 4 verschiedene Richtungen schauen. Mikrofone, die nach oben schauen unterscheiden sich nicht sehr von denen die nach links oder rechts schauen. Hingegen beim nach unten gerichteten Mikrofon wird es undeutlich. Bei der geringen Mikrofonhöhe von 1m und der mit Kräuter bewachsene Untergrund ist mit entscheidend. Da nur drei Fledermausrufsequenzen aufgezeichnet wurden, werde ich dieses Experiment wiederholen. Weitere Fragen sind beim Auswertung aufgetaucht, die noch weitere Untersuchungen erfordern.  

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Bericht vom 6. April 2021  Mikrofon Richtung.pdf 

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Es freut mich, wenn Sie sich für meine Berichte interessieren. Vielleicht haben Sie Anregungen oder Fragen und melden sich bei mir. Ich freue mich über ihre Mails: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.